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Diagnostik

Das Ösophaguskarzinom ist eine bösartige Erkrankung der Speiseröhre und zählt mit einer Inzidenz von 10/100.000 Einwohner/Jahr somit zu den selteneren Tumorerkrankung.

Es werden grundsätzliche zwei histologische Tumorarten unterschieden. Bei dem überwiegenden Teil der Ösophaguskarzinom handelt es sich um Plattenepithelkarzinome gefolgt von meist im unteren Anteil der Speiseröhre gelegenen Adenokarzinomen. Die Inzidenz des Adenokarzinoms des Ösophagus und des ösophagogastralen Überganges hat in den letzten Jahren stetig zugenommen bei gleichzeitiger Abnahme des Plattenepithelkarzinoms. Dieser Anstieg wird unteranderem in Zusammenhang mit einer Zunahme des gastroösophagealen Refluxes bei steigender Verbreitung von Übergewicht in der Bevölkerung gestellt.

Am Anfang der Behandlung steht eine erweiterte Diagnostik (Staging) mit Endoskopie (Probengewinnung), Endosonographie und Computertomographie um das Tumorstadium möglichst genau zu erfassen.

In anschließenden interdisziplinären Tumorkonferenzen findet in Abhängigkeit der Tumorlokalisation der Tumorentität sowie der Ausdehnung zum Zeitpunkt der Erstdiagnose eine für die Patientin bzw. den Patienten individualisierte, dem Tumor angepasste Festlegung der Behandlungsstrategie statt. 

Weiterführende Informationen zur Diagnostik bei Speiseröhrenkrebs finden Sie hier.