Befindet sich der Tumor in einem fortgeschrittenen oder metastasierten Stadium, muss eine systemische Therapie erfolgen. Das heißt, es muss möglichst jede Tumorzelle im Körper erreicht werden, egal wo sich diese befindet. Hier gilt es unter Berücksichtigung von Begleiterkrankungen und den Lebensumständen die optimale Behandlung auszuwählen. Die Erfolgswahrscheinlichkeit den Tumor zurück zu drängen muss gegen die zu erwartenden Nebenwirkungen abgewogen werden. Der Erhalt einer möglichst guten Lebensqualität spielt eine entscheidende Rolle.
Auch Betroffene mit lokal fortgeschrittenen Tumoren, die nicht oder nur begrenzt metastasiert sind, können vor einer geplanten operativen Therapie von einer vorgeschalteten medikamentösen Behandlung, der neoadjuvanten Chemotherapie, profitieren. Wir bitten systemische Therapien in den folgenden Situation an:
Neoadjuvante Chemotherapien bei Blasentumor
Adjuvante Chemotherapien und Immuntherapien bei Blasentumor und Nierentumoren
Im Falle einer fortgeschrittenen oder metastasierten Erkrankung kommen verschiedene Therapien zum Einsatz. Die Entscheidungsfindung erfolgt dabei immer zusammen mit Ihnen. Zusätzlich werden Ihre Fälle über unser interdisziplinäres Tumorboard von Expertenteams besprochen. Unser Zentrum bietet u. a. folgende Therapiearten an:
Antihormonelle Therapien
Androgenrezeptor gerichtete Therapien (ARTA)
Chemotherapien
Immuncheckpointinhibitoren (Immuntherapien)
PARP-Inhibitoren
FGFR-Inhibitoren
Tyrosinkinaseinhibitoren
Radioligandentherapien
Antikörper-Wirkstoff-Konjugat (Antibody-Drug-Conjugates)
Im Rahmen unserer Uroonkologie-Sprechstunde beraten wir Sie über ihren individuellen Fall uns suchen die für Sie optimale Therapieoption.

